FAQ
Häufig gestellte Fragen
Haben Sie Fragen? Wir haben die Antworten
Kostenlosen Plan erhaltenWelche Daten werden für eine KI-Einführung benötigt?
Benötigt wird die Historie der Ereignisse, die Sie prognostizieren oder klassifizieren wollen: Transaktionen, Anfragen, Bestellungen, Produktionskennzahlen, Nutzerverhalten. Wichtig ist nicht nur die Menge, sondern auch die Länge des Zeitraums und die Vollständigkeit der Erfassung.
Der Zustand der Daten erweist sich fast immer als eigene Aufgabe. Im Fall der Novi Produkty Group erfassten manche Verkaufsstellen Nullbestände nicht, sodass das System fehlende Verkäufe mit fehlender Nachfrage verwechselte — Approximationsverfahren korrigierten diese Verzerrung und verbesserten die Prognose deutlich. Deshalb beginnen wir eine KI-Einführung mit einem Datenaudit und nicht mit der Wahl eines Modells.
Wie lange dauern Entwicklung und Einführung einer KI-Lösung?
Die Dauer hängt vom Zustand der Daten ab und davon, wie viele Systeme die Integration berührt. Zur Orientierung die realen Laufzeiten unserer Projekte: Das Abwanderungsmodell für Edenred dauerte fünf Monate, Analytik und Abwanderungsmodell für Planeta Kino acht Monate, Produktionsprognose für die Novi Produkty Group und das Empfehlungssystem für goodwine jeweils zwölf Monate einschließlich Einführung.
Eine Hypothese im PoC zu prüfen geht in der Regel deutlich schneller. Eine genaue Schätzung geben wir nach dem Datenaudit und der Festlegung des Umfangs der ersten Phase.
Können wir mit einem MVP oder Proof of Concept starten?
Ja, und für die meisten Aufgaben ist das der sinnvollste Einstieg. Ein PoC prüft eine einzige Sache: ob in den Daten ein Signal steckt, das für die benötigte Genauigkeit ausreicht. Damit beruht die Entscheidung über weitere Investitionen auf Fakten statt auf Erwartungen.
Diesen Ansatz wenden wir systematisch an. Die erste Version des Modells für die Novi Produkty Group entstand noch während der Ausschreibung auf einer begrenzten Merkmalsmenge und erreichte trotz ihrer Einfachheit die höchste Genauigkeit aller Teilnehmer. Das vollständige Ensemble-Modell wurde erst nach Bestätigung der Hypothese entwickelt.
Lässt sich eine KI-Lösung nach dem Start skalieren?
Ja. Nach dem Start braucht ein Modell Betreuung: Die Prognosequalität wird überwacht und das Modell auf neuen Daten nachtrainiert, weil sich Kundenverhalten und Markt verändern.
Die Skalierung verläuft meist auf zwei Wegen: Erweiterung auf angrenzende Aufgaben und Kategorien — bei der Novi Produkty Group wurde das erste Modell zur Grundlage für weitere Warengruppen — oder Anbindung neuer Kanäle und Systeme, wie bei Planeta Kino, wo Empfehlungen gleichzeitig in Push, E-Mail und der mobilen App laufen.
Für welche medizinischen Organisationen eignet sich Moodle LMS?
Die Plattform kennt keine Branchenbeschränkungen und wird daher gleichermaßen von Krankenhäusern und Kliniken der Maximalversorgung, Privatkliniken und medizinischen Zentren, Verbünden mit Standorten in mehreren Städten, diagnostischen Laboren und Pharmaunternehmen genutzt.
Auch die Größe ist kein Hindernis: Ein LMS auf Moodle-Basis funktioniert für eine einzelne Abteilung mit hundert Beschäftigten ebenso wie für einen Verbund mit Tausenden Nutzern. Der Unterschied liegt in Kursstruktur, Rollen und Umfang der Integrationen, nicht in der Plattform selbst.
Lässt sich Moodle für die kontinuierliche Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten nutzen?
Ja — als technologische Plattform für die Organisation solcher Programme. In Moodle entstehen individuelle Lernpfade nach Position und Fachrichtung, Jahrespläne mit Fristenkontrolle, automatische Erinnerungen an offene Programme und eine vollständige Lernhistorie für jeden Zeitraum.
Wichtig ist die Grenze: IWIS führt keine medizinischen Kurse durch, stellt keine Berufszertifikate aus und akkreditiert keine Fortbildungsprogramme. Die Inhalte erstellt die Einrichtung selbst oder ihr Bildungspartner; die Plattform liefert Umgebung, Abschlusskontrolle und belastbare Daten zum Ergebnis.
Lässt sich Fernunterricht für medizinisches Personal organisieren?
Ja, und genau das ist meist der Anlass für die Einführung. Das Personal arbeitet in Schichten, ein Teil sitzt an anderen Standorten — alle in einem Raum zu versammeln, ist unmöglich. Ein Online-Kurs ist an die Person gebunden, nicht an Datum und Ort: Die Anmeldung erfolgt vom Rechner im Dienstzimmer, von zu Hause oder vom Telefon, der Fortschritt bleibt derselbe.
Ein Kurs kann Video, Dokumente, Bilder, Links und interaktive H5P-Übungen enthalten, Themen lassen sich schrittweise freigeben. Der Fortschritt wird je Element erfasst, sodass nicht nur der Abschluss sichtbar ist, sondern auch, wo jemand stehen geblieben ist.
Eignet sich Moodle für das Onboarding neuer Krankenhausbeschäftigter?
Ja. Das Einführungsprogramm wird am Tag der Einstellung automatisch zugewiesen und läuft für alle in dieser Position gleich ab — getrennt für Ärztin, Pflegekraft, Empfangskraft oder Laborfachkraft.
Das Programm umfasst interne Regeln, Standards im Umgang mit Patientinnen und Patienten, Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen, die Arbeit mit dem Krankenhausinformationssystem und Bedienungsanweisungen für Geräte. Am Ende stehen ein Test und der Vermerk über die Freigabe zur selbstständigen Arbeit; damit wird die Einarbeitungsdauer steuerbar.
Lassen sich Tests und Zertifizierungen der Beschäftigten in Moodle durchführen?
Ja. Die Plattform unterstützt einen Fragenpool mit Zufallsauswahl, Zeitlimits und begrenzter Versuchszahl, verschiedene Aufgabenformate — von der Einfachauswahl bis zu klinischen Situationen mit ausführlicher Bewertung — und periodische Prüfungen nach Zeitplan mit automatischer Testzuweisung.
Sind die Bedingungen erfüllt, erzeugt das System einen personalisierten Nachweis über den Abschluss des internen Programms der Einrichtung. Das ist eine Bestätigung interner Schulung, kein staatliches oder berufsrechtliches Zertifikat: Solche Dokumente vergeben zuständige Stellen und liegen außerhalb eines LMS.
Eignet sich Moodle LMS für Pharmaunternehmen?
Ja, und die Aufgabe unterscheidet sich von der eines Krankenhauses: Das Team ist verteilt, der Außendienst arbeitet im Feld, Produktion und Qualitätssicherung folgen eigenen Standards. Moodle führt diese Programme in einem System mit einheitlichem Reporting zusammen.
Typische Bereiche sind die Schulung der Beschäftigten nach Rollen (Produktion, Qualitätskontrolle, F&E, Marketing, Medical Affairs, Distribution), die Schulung des pharmazeutischen Außendienstes mit Wissensprüfung vor dem Einsatz im Gebiet, eigene Programme je Produkteinführung und mehrere Sprachen in einem System für internationale Teams. In der Pharmabranche haben wir bereits gearbeitet: Für Servier bauten wir das Berichtssystem neu auf, für Yuria-Pharm entwarfen wir eine neue Datenarchitektur.
Lassen sich GMP-/GxP-Schulungen in Moodle abbilden?
Ja, als Schulungsszenarien. Die Plattform erlaubt es, GMP- und GxP-Programme nach Rollen und Bereichen zuzuweisen, sie planmäßig zu wiederholen, die Kenntnisnahme interner Richtlinien und SOPs mit Bindung an die Dokumentversion zu erfassen und einen Kurs bei aktualisierten Verfahren automatisch allen Betroffenen erneut zuzuweisen. Der Status der Compliance-Programme ist nach Bereich und einzelner Person zu jedem Stichtag sichtbar.
Zugleich behaupten wir keine regulatorische Konformität der Plattform „ab Werk“. Die Konformität mit konkreten Anforderungen, einschließlich der Validierung computergestützter Systeme, wird gesondert festgelegt — gemeinsam mit Ihrer Qualitätsabteilung und im vereinbarten Projektumfang.
Lässt sich Moodle in die internen Systeme der Organisation integrieren?
Ja, und in den meisten Projekten bringen gerade die Integrationen den Hauptnutzen. Single Sign-on wird über Active Directory, LDAP oder SSO konfiguriert; Beschäftigte und Abteilungsstruktur werden aus dem HR-System synchronisiert, sodass Einstellungen, Versetzungen und Austritte automatisch im LMS erscheinen und keine manuelle Nutzerpflege nötig ist.
Der Datenaustausch läuft über die REST-API der Plattform, Webhooks oder einen Integrationsdienst. Schulungsdaten lassen sich an ein internes Portal, ein BI-System oder die Personalverwaltung übergeben; Videokonferenz- und externe Testdienste können angebunden werden, sofern sie bereits im Einsatz sind. Der konkrete Umfang hängt davon ab, welche Systeme in der Einrichtung vorhanden sind.
Bietet IWIS nach dem Start Support für Moodle?
Ja. Der Support läuft nach SLA und umfasst Updates von Kern und Plugins einschließlich Sicherheitspatches, Monitoring von Verfügbarkeit und Performance, Backups, Beratung der Plattformadministratoren und Weiterentwicklung auf Anfrage.
Das ist kein separater Dienst „nach dem Projekt“, sondern die Fortsetzung derselben Arbeit: Die LMS-Plattform, die wir für eine führende ukrainische Bank modernisiert haben, wird weiterhin von unserem Team betreut. Der Umfang des Supports wird gemeinsam festgelegt — von der technischen Grundbetreuung bis zur Weiterentwicklung mit neuen Modulen und Berichten.
Wie lange dauert die Entwicklung eines Shopify-Shops?
Ein Basis-Shop auf einem fertigen Theme, mit Zahlung, Versand und gefülltem Katalog, geht in 2–4 Wochen live. Ein Projekt mit eigenem Theme, besonderer Warenkorblogik oder Backoffice-Integration dauert mehrere Wochen bis mehrere Monate. Ausschlaggebend ist nicht das Design, sondern die Zahl der Integrationen und die Komplexität der Geschäftsregeln.
Lässt sich ein Shopify-Shop mit individuellem Design umsetzen?
Ja. Entweder passen wir ein fertiges Theme an Ihr Designsystem an oder wir entwickeln ein Custom Shopify Theme von Grund auf mit Online Store 2.0 — mit voller Kontrolle über Markup und Sektionen, die Ihr Content-Team selbst pflegt. Das Frontend entsteht in Liquid. Auf Geschwindigkeit achten wir gesondert: Ein Theme mit Dutzenden Animationen reißt die Core Web Vitals schnell.
Entwickeln Sie eigene Shopify-Apps?
Ja, wir bauen private Apps für einen konkreten Shop: Arbeit mit der Admin API, Webhook-Verarbeitung, eigene Admin-Oberflächen über App Bridge, Hintergrundprozesse. Typische Aufgaben sind Bestands- und Preissynchronisierung mit einem Buchhaltungssystem, interne Berichte und besondere Bestellabwicklung. Das lohnt sich, sobald Abos mehrerer öffentlicher Apps teurer sind als eigener Code.
Lässt sich Shopify mit CRM, ERP und anderen Systemen integrieren?
Ja. Der Austausch basiert auf der Admin API (GraphQL) und Webhooks: Bestellungen, Kunden, Bestände, Preise und Status. Wir integrieren CRM-Systeme inklusive Salesforce, ERP- und Buchhaltungssysteme, Zahlungs-Gateways, Versanddienste, Klaviyo und Analytics. Vor der Entwicklung legen wir für jeden Datentyp die Quelle der Wahrheit, die Synchronisationsfrequenz und das Verhalten im Fehlerfall fest.
Können Sie einen bestehenden Onlineshop zu Shopify migrieren?
Ja — von Magento, BigCommerce, WooCommerce und individuellen Plattformen. Wir übertragen den Katalog mit Varianten und Bildern, Kunden, Bestellhistorie, Inhalte und Navigation. Der wichtigste Teil ist SEO: 301-Weiterleitungen alter URLs, Meta-Tags, Canonicals und Sitemap. Nach dem Umzug gleichen wir die Daten ab, überwachen die Indexierung und testen den Checkout mit echten Zahlungen.
Worin unterscheiden sich Shopify und Shopify Plus?
Shopify Plus ist der Tarif für großen E-Commerce, ab 2.300 $ im Monat. Die wesentlichen Unterschiede: Checkout-Anpassung über Checkout Extensibility, Expansion Stores für verschiedene Länder und Währungen, integriertes B2B mit Preislisten und Zahlungsbedingungen, Automatisierung über Shopify Flow und Launchpad sowie höhere API-Limits. Der Wechsel lohnt, wenn der Shop tatsächlich an die Grenzen des Basistarifs stößt.
Bieten Sie Shopify-Support nach dem Launch an?
Ja. Der Shopify-Support umfasst Fehlerbehebung, Überwachung der Integrationen, Kontrolle von Zahlung und Versand, App-Kompatibilität nach Plattform-Updates und die Vorbereitung auf Saisonspitzen. Das Format ist ein vereinbartes Stundenbudget pro Monat oder Arbeit auf Anfrage. Änderungen gehen über eine Staging-Umgebung live. Aktuell betreuen wir mehr als 37 Projekte.